Immobilienmarkt | Immobilien-Neubau https://www.immobilien-neubau.com/category/immobilienmarkt/ Das Magazin für Immobilien, Bauen, Wohnen und Investieren Fri, 29 Aug 2025 04:12:38 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 https://www.immobilien-neubau.com/wp-content/uploads/2026/11/favicon-512-150x150.png Immobilienmarkt | Immobilien-Neubau https://www.immobilien-neubau.com/category/immobilienmarkt/ 32 32 Immobilienmarkt – Die Gründe für hohe Wohnkosten in deutschen Städten https://www.immobilien-neubau.com/immobilienmarkt-die-gruende-fuer-hohe-wohnkosten-in-deutschen-staedten/ https://www.immobilien-neubau.com/immobilienmarkt-die-gruende-fuer-hohe-wohnkosten-in-deutschen-staedten/#respond Fri, 29 Aug 2025 04:12:38 +0000 https://www.immobilien-neubau.com/?p=452 Immobilienmarkt Deutschland – Wohnen in deutschen Städten wird für viele Menschen immer kostspieliger. Gerade Familien und die Mittelschicht fragen sich: Warum explodieren die Preise? Der Blick auf die Ursachen zeigt, dass viele Faktoren zusammenspielen – vom Wohnungsmangel bis zu gestiegenen Baukosten. Immobilienmarkt Deutschland – Gründe für hohe Wohnkosten Wohnungsmangel in Großstädten Steigende Baukosten und Zinsen […]

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Immobilienmarkt Deutschland – Wohnen in deutschen Städten wird für viele Menschen immer kostspieliger. Gerade Familien und die Mittelschicht fragen sich: Warum explodieren die Preise? Der Blick auf die Ursachen zeigt, dass viele Faktoren zusammenspielen – vom Wohnungsmangel bis zu gestiegenen Baukosten.

Immobilienmarkt Deutschland – Gründe für hohe Wohnkosten

  • Wohnungsmangel in Großstädten

  • Steigende Baukosten und Zinsen

  • Hohe Nachfrage, wenig Angebot

  • Investoren und Luxusmodernisierungen

  • Zuwanderung erhöht Nachfrage

  • Fachkräftemangel im Baugewerbe

Vertrauen - Scoredex

Immobilienmarkt Deutschland – Die Gründe für hohe Wohnkosten in deutschen Städten

  • Wohnungsknappheit: In deutschen Großstädten fehlen zehntausende Wohnungen. Vor allem Ballungszentren wie München, Frankfurt und Berlin sind betroffen. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum übersteigt das Angebot deutlich. Immer mehr Menschen ziehen in die Städte – für Arbeit, Studium oder aus privaten Gründen. Doch die Neubauzahlen bleiben hinter den politischen Zielen zurück.

  • Steigende Baupreise: Die Kosten für Baumaterial und Dienstleistungen steigen seit Jahren. Probleme bei Lieferketten und Fachkräftemangel verschärfen die Lage. Die Preise für Neubauten wachsen, Sanierungen sind ebenfalls teuer. Das bremst den Neubau und erhöht die Kosten für Bestandsimmobilien.

  • Angespannter Immobilienmarkt: Viele Investoren kaufen Wohnungen und machen aus einfachen Mietwohnungen teure Luxusobjekte. Die Mietpreisbremse greift nur teilweise. In beliebten Stadtteilen können sich vor allem Gutverdiener noch eine Wohnung leisten. Geringverdienende und Rentner werden verdrängt.

  • Zinsentwicklung und Finanzierung: Nach der Zinswende sind Kredite jahrelang teuer gewesen, jetzt sinken die Zinsen wieder etwas. Aber Bau- und Grundstückskosten bleiben hoch. Eigentum bleibt für viele Haushalte unerreichbar, die Mieten steigen weiter.

  • Arbeitsmigration und Urbanisierung: Insbesondere in den letzten Jahren zieht es viele Arbeitskräfte ins Ausland nach Deutschland. Dadurch wird die Nachfrage nach Wohnraum zusätzlich verstärkt. Der Trend zur Urbanisierung hält weiter an und treibt die Preise.

  • Energieeffizienz und neue Standards: Immobilien mit guter Energieeffizienz sind besonders gefragt. Neue gesetzliche Vorgaben erhöhen die Attraktivität, aber auch die Kosten solcher Wohnungen und Häuser.

Fakten

Ursache Auswirkung
Wohnungsmangel Steigende Mieten/Kaufpreise
Hohe Baukosten Weniger Neubau, höhere Preise
Zuwanderung Mehr Nachfrage, weniger Angebot
Investoren/Luxusmodernisierung Höherpreisige Wohnungen
Energieeffizienz-Trend Preisaufschläge auf Immobilien

Die Hauptgründe für Mietpreissteigerungen in Deutschland

  • Wohnungsmangel: Begrenztes Angebot trifft auf hohe Nachfrage, besonders in Städten.

  • Steigende Bau- und Sanierungskosten: Hohe Preise für Materialien und Handwerker bremsen Neubau.

  • Zuwanderung und Urbanisierung: Mehr Menschen wollen in Ballungsräume ziehen.

  • Hohe Bodenpreise und Spekulation: Grundstücke werden teurer und oft spekulativ gehandelt.

  • Gute Lage am Arbeitsmarkt: Steigende Beschäftigung und Löhne erhöhen Wohnraumnachfrage.

  • Demografische Veränderungen: Mehr Haushalte bei gleichbleibender oder nur leicht wachsender Bevölkerung.

  • Regulatorische Einschränkungen: Lange Genehmigungsverfahren und komplexe Bauvorschriften.

Zusätzlich begrenzen gesetzliche Regelungen wie die Mietpreisbremse zwar Mieterhöhungen, können aber die grundlegenden Preissteigerungen nicht komplett verhindern, da das Angebot weiterhin zu knapp ist. Die Nachfrage nach Wohnen in Städten übersteigt das Angebot vielfach, was Mieten weiter nach oben treibt. Auch die zunehmende Zersplitterung der Zielgruppen mit verschiedenen Anforderungen und Zahlungsbereitschaften spielt hier eine Rolle.

Kurz gesagt: Die Mietpreise steigen vor allem durch ein Missverhältnis zwischen zu wenig Wohnungen und zu hoher Nachfrage bei gleichzeitig steigenden Kosten für Bau und Grundstücke sowie demografischen und wirtschaftlichen Einflüssen.

 

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Warum ist Wohnen in deutschen Städten so teuer?

  • Wohnungsmangel und hohe Nachfrage dominieren den deutschen Immobilienmarkt.

  • Steigende Baupreise und fehlende Fachkräfte bremsen den Neubau.

  • Investoren setzen auf Luxusmodernisierungen und verdrängen bezahlbaren Wohnraum.

  • Zuwanderung und Urbanisierung verschärfen den Wettbewerb um Wohnungen.

  • Energieeffiziente Immobilien und gesetzliche Vorgaben erhöhen die Kosten.

  • Die hohen Zinsen in den letzten Jahren haben Eigentum für viele Haushalte unerreichbar gemacht.

  • So bleibt Wohnen, besonders in deutschen Metropolen, eine Herausforderung – für Familien, Singles und die Mittelschicht.

Fazit:
Wohnen in deutschen Städten ist teuer – und das aus vielen Gründen. Wohnungsmangel, steigende Baukosten, Urbanisierung und neue Standards führen dazu, dass die Wohnkosten Jahr für Jahr steigen. Wer eine bezahlbare Wohnung sucht, muss sich auf einen langen Atem im deutschen Markt einstellen.

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Immobilienmarkt Hamburg – ein aktueller Blick https://www.immobilien-neubau.com/immobilienmarkt-hamburg-ein-aktueller-blick/ https://www.immobilien-neubau.com/immobilienmarkt-hamburg-ein-aktueller-blick/#respond Wed, 18 Jun 2025 12:21:21 +0000 https://www.immobilien-neubau.com/?p=446 Immobilienmarkt Hamburg – Der Hamburger Immobilienmarkt wird sich in den kommenden Monaten voraussichtlich stabil bis leicht steigend entwickeln, wobei Unterschiede je nach Segment und Objektzustand zu erwarten sind. Die Nachfrage bleibt hoch, das Angebot knapp, und die Zinsentwicklung spielt eine zentrale Rolle für die weitere Preisentwicklung.   Immobilienmarkt Hamburg  – Preisentwicklung: Wohnungen und Häuser Eigentumswohnungen: […]

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Immobilienmarkt Hamburg – Der Hamburger Immobilienmarkt wird sich in den kommenden Monaten voraussichtlich stabil bis leicht steigend entwickeln, wobei Unterschiede je nach Segment und Objektzustand zu erwarten sind. Die Nachfrage bleibt hoch, das Angebot knapp, und die Zinsentwicklung spielt eine zentrale Rolle für die weitere Preisentwicklung.

 

Immobilienmarkt Hamburg  – Preisentwicklung: Wohnungen und Häuser

  • Eigentumswohnungen: Die Preise für Wohnungen sind im ersten Halbjahr 2025 um etwa 2,3 % gestiegen. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt aktuell bei rund 5.930 €.

  • Häuser: Die Preise für Häuser sind im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig (–3,4 %), mit einem aktuellen Durchschnittspreis von etwa 5.029 € pro Quadratmeter. Bezugsfertige und modernisierte Häuser bleiben preisstabil oder steigen leicht, während sanierungsbedürftige Objekte weiter unter Druck stehen.

  • Stadtteilspezifische Unterschiede: In begehrten Lagen wie Eppendorf oder Winterhude sind die Preise weiterhin überdurchschnittlich hoch und zeigen eine stabile bis leicht steigende Tendenz

 

  • Nachfrage und Angebot: Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch, insbesondere durch Zuzug, steigende Studierendenzahlen und internationale Fachkräfte. Das Angebot bleibt knapp, da die Neubautätigkeit weiterhin niedrig ist und Baugenehmigungen rückläufig sind.

  • Zinsentwicklung: Die Bauzinsen liegen aktuell bei etwa 3,2–3,4 %. Experten erwarten, dass die Zinsen bis Ende 2025 auf etwa 4 % steigen könnten. Kurzfristig sorgt das noch moderate Zinsniveau für eine gewisse Kaufdynamik, mittelfristig könnte ein Zinsanstieg das Preiswachstum bremsen.

  • Segmentierung des Marktes: Bezugsfertige und energetisch sanierte Immobilien sind besonders gefragt und preisstabil, während Objekte mit Sanierungsbedarf weiter an Wert verlieren. Banken bewerten sanierungsbedürftige Immobilien restriktiver, was die Nachfrage zusätzlich dämpft

 

Prognose für die nächsten Monate – Immobilienmarkt Hamburg

  • Wohnungspreise: Kurzfristig ist mit weiteren leichten Preissteigerungen zu rechnen, insbesondere bei modernen und gut gelegenen Objekten. Sollte der Zinsanstieg schneller erfolgen als erwartet, könnte das Preiswachstum ab Herbst 2025 stagnieren oder sich verlangsamen.

  • Hauspreise: Die Preise für Bestandsimmobilien dürften sich auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. Neubauten könnten bei anhaltend hohen Baukosten und Zinsen weiter unter Druck geraten.

  • Investmentmarkt: Die Zahl der Transaktionen bleibt insgesamt verhalten, das Transaktionsvolumen ist aber zuletzt gestiegen. Investoren konzentrieren sich auf Objekte mit nachhaltigen Konzepten und stabilen Mieterträgen.

  • Büromarkt: Die Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen bleibt hoch, während der Leerstand insgesamt leicht steigt. Ältere Objekte lassen sich schwerer vermarkten

 

Prognose der Immobilienpreise Hamburg (Sommer/Herbst 2025)

Segment Ø Preis pro m² (Juni 2025) Prognose nächste Monate Tendenz
Eigentumswohnung 5.930 € +1 % bis +2 % leicht steigend
Haus (Bestand) 5.029 € ±0 % stabil
Sanierungsobjekte – –1 % bis –3 % rückläufig
Neubauwohnung 6.101 € +1 % bis +3 % steigend

 

Der Immobilienmarkt Hamburg bleibt in den nächsten Monaten robust, mit leichten Preissteigerungen bei Wohnungen und stabilen Preisen für Häuser. Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich von der Zinsentwicklung und der allgemeinen Wirtschaftslage ab. Besonders gefragt bleiben bezugsfertige und energetisch sanierte Immobilien, während sanierungsbedürftige Objekte weiter an Wert verlieren dürften.

Überblick Immobilienmarkt Hamburg: Preisentwicklung und Marktlage

  • Wohnungspreise: Im Juni 2025 liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in Hamburg bei etwa 5.786 bis 5.990 €. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein leichter Anstieg um etwa 2,3 bis 4,6 %.

  • Hauspreise: Für Häuser werden aktuell durchschnittlich rund 5.051 bis 5.120 € pro Quadratmeter gezahlt. Die Preise für Bestandshäuser sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil geblieben, während neue Häuser einen Preisrückgang von etwa 4,9 % verzeichnen.

  • Stadtteilspezifische Unterschiede: In begehrten Lagen wie Eppendorf liegen die Quadratmeterpreise für Wohnungen deutlich höher, aktuell bei rund 8.325 €.

  • Leichte Erholung nach Preiskorrekturen: Nach den deutlichen Preiskorrekturen im Jahr 2023 stabilisieren sich die Preise 2025 auf unterschiedlichem Niveau. Während Wohnungen wieder anziehen, bleiben die Hauspreise eher konstant.

  • Nachfrage und Angebot: Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch, insbesondere durch Zuzug, steigende Studierendenzahlen und internationale Fachkräfte. Gleichzeitig bleibt das Angebot knapp, da die Zahl der Baugenehmigungen rückläufig ist und deutschlandweit ein erheblicher Wohnungsmangel herrscht.

  • Finanzierungsumfeld: Die Bauzinsen bewegen sich aktuell zwischen 3,4 und 3,6 %. Das günstige Zinsumfeld könnte kurzfristig zu weiter steigenden Preisen führen, mittelfristig ist aber mit einer leichten Zinssteigerung zu rechnen, was das Preiswachstum wieder bremsen könnte.

  • Büromarkt: Die Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen in zentralen Lagen bleibt hoch, während der Leerstand insgesamt auf 4,7 % gestiegen ist. Ältere Objekte lassen sich schwerer vermarkten.

  • Investmentmarkt: Das Transaktionsvolumen ist im ersten Quartal 2025 um 45 % gestiegen, allerdings bleibt die Zahl der Abschlüsse insgesamt verhalten. Investoren agieren angesichts globaler Unsicherheiten zurückhaltender.

Prognose

  • Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich von der Zinsentwicklung und der allgemeinen Wirtschaftslage ab. Kurzfristig könnten die Preise weiter steigen, langfristig ist eine Stagnation oder nur moderates Wachstum wahrscheinlich, sofern die Zinsen anziehen und das Angebot nicht deutlich ausgeweitet wird.

Der Hamburger Immobilienmarkt zeigt sich 2025 stabil mit leicht steigenden Wohnungspreisen und weitgehend konstanten Hauspreisen. Die Nachfrage bleibt hoch, das Angebot knapp, und die weitere Entwicklung hängt stark von der Zins- und Wirtschaftslage ab.

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Sandsteuer – Kiessteuer – Preise für Zement und Bausand steigen https://www.immobilien-neubau.com/sandsteuer-kiessteuer-preise-fuer-zement-und-bausand-steigen/ https://www.immobilien-neubau.com/sandsteuer-kiessteuer-preise-fuer-zement-und-bausand-steigen/#comments Thu, 19 Oct 2023 20:02:34 +0000 https://www.immobilien-neubau.com/?p=426 Sandsteuer – Bausand wird knapp und dadurch auch teurer. Die Baubranche leidet nicht nur unter den gestiegenen Kosten für Baumaterial. Dazu kommen viele Stonierungen von Bauaufträgen. Der Grund ist häufig – die gestiegenen Kosten für die Bauprojekte und Einfamilienhäusern. Baumaterialien wie Zement und Bausand sind aktuelle nochmals deutlich teurer geworden. Sandsteuer – die Forderung der […]

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Sandsteuer – Bausand wird knapp und dadurch auch teurer. Die Baubranche leidet nicht nur unter den gestiegenen Kosten für Baumaterial. Dazu kommen viele Stonierungen von Bauaufträgen. Der Grund ist häufig – die gestiegenen Kosten für die Bauprojekte und Einfamilienhäusern. Baumaterialien wie Zement und Bausand sind aktuelle nochmals deutlich teurer geworden.

Sandsteuer - Kiessteuer - Preise für Zement und Bausand steigen

Sandsteuer – Kiessteuer – Preise für Zement und Bausand steigen

Sandsteuer – die Forderung der Grünen

Bündnis 90/Die Grünen aus dem Landesverband in Nordrhein-Westfalen fordern eine sogenannte „Rohstoffabgabe“. Gemeint ist eine Steuer auf Sand und Kies. Zur geplanten Einführung einer Rohstoffabgabe meldet sich der Vorsitzende des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa in der Bildzeitung in einer Stellungnahme zu Wort und warnt vor einer bundesweiten Einführung. „Die Bauwirtschaft lehnt die als Kies-Steuer bekannt gewordene Rohstoffabgabe ab“.

In der Übersicht des Statistischen Bundesamt erfährt man, dass erneut gestiegene Preise für viele Materialien das Bauen in Deutschland im ersten Halbjahr 2023 weiter verteuert haben. Vor allem mineralische Baustoffe wie Zement (plus 41,7 Prozent) oder Bausand (plus 22,7 Prozent) verteuerten sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum deutlich. Die Pressestelle des Amtes: „Trotz der teilweise sinkenden Preise für einzelne Baustoffe lag das Preisniveau im ersten Halbjahr 2023 für nahezu alle Baumaterialien über dem Niveau vor der Energiekrise“.

Sandsteuer – Kiessteuer

Die Steuer könne zehn bis dreißig Prozent des Materialwerts ausmachen, schreibt die „Rheinische Post“. Für ein Wohnhaus mit 200 Tonnen Beton würde das nur einige Hundert Euro ausmachen. Der Bund der Steuerzahler schreibt in einer Pressemeldung: „Die Einführung einer Rohstoffabgabe brächte zusätzliche Bürokratie sowie zahlreiche neue Probleme mit sich und würde dennoch nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Aus den genannten Gründen positioniert sich der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen gegen die Einführung einer Rohstoffabgabe auf Kies und Sand. In einem Schreiben an Landesfinanzminister Dr. Marcus Optendrenk sowie die zuständigen Minister haben wir die genannten Argumente ebenfalls dargelegt“.

Die gestiegenen Preise für Material und Arbeit bremsen ebenso wie die höheren Zinsen die Bautätigkeit. Immobilien- und Bauverbände gehen davon aus, dass das Ziel der Bundesregierung von jährlich 400.000 neuen Wohnungen im laufenden Jahr klar verfehlt werden wird. Im ersten Halbjahr gab es laut dem Statistischen Bundesamt einen drastischen Rückgang der Baugenehmigungen.

Weniger Sand – mehr nachwachsende Rohstoffe im Bau

Im Baubereich gibt es bereits Alternativen – so können nachwachsende Rohstoffe im Bau verwendet werden. Das spart nicht nur wertvolle Rohstoffe – sondern es ist auch ökologischer und vorallem nachhaltiger.

istraw - die Strohbauexperten

Stroh als Baumaterial – das mag für einige noch recht ungewöhnlich klingen, aber Stroh als Baustoff ist nicht wirklich neu, es wurde früher in Verbindung mit Lehm zum Bauen genutzt. Das innovative Unternehmen Istraw GmbH & Co. Kg unter der Leitung von Marcel Burgstaller – bringt Stroh wieder in den Bausektor ein. Ein ökologischer Baustoff, der zudem noch eine hervorragende Ökobilanz besitzt.

Die Strohbauexperten von Istraw – die bereits über tausend Stroh-Projekte abgewickelt haben – sagen der Verwendung von Stroh im Baubereich eine große Zukunft voraus.

Ökologisch Bauen – und wertvolle Rohstoffe einsparen

Nicht nur Sand und Zement wird beim ökologischen Bauen eingespart. Das GABLOK Wohnhaus kann – ganz nach Wunsch – wie aus einem Setzkasten aufgebaut werden. Das Unternehmen verspricht, dass ganz nach Ihren Wünschen – Ideen und Bedürfnissen, ein ganz persönliches Baukit erstellt wird. Ein GABLOK Haus entsteht in Holzblock-Montage mit Holzrahmen und in nur 6 Tagen hat ein Team von zwei Personen die Bauarbeiten mit der selbstgebauten Konstruktion abgeschlossen.

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Immovation AG informiert über die neue Studie – Wohntrends 2040 https://www.immobilien-neubau.com/immovation-ag-informiert-ueber-die-neue-studie-wohntrends-2040/ https://www.immobilien-neubau.com/immovation-ag-informiert-ueber-die-neue-studie-wohntrends-2040/#respond Wed, 04 Oct 2023 09:54:19 +0000 https://www.immobilien-neubau.com/?p=418 Immovation AG informiert über die neue Studie – Wohntrends 2040 – Die meisten Mieterinnen und Mieter in Deutschland möchten weiterhin zur Miete wohnen, anstatt Wohneigentum zu erwerben. Das geht aus der Studie „Wohntrends 2040“ hervor, die die Beratungsunternehmen Analyse & Konzepte immo.consult und InWIS im Auftrag des GdW durchgeführt haben. Studie – Wohntrends 2040 Für […]

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Immovation AG informiert über die neue Studie – Wohntrends 2040 – Die meisten Mieterinnen und Mieter in Deutschland möchten weiterhin zur Miete wohnen, anstatt Wohneigentum zu erwerben. Das geht aus der Studie „Wohntrends 2040“ hervor, die die Beratungsunternehmen Analyse & Konzepte immo.consult und InWIS im Auftrag des GdW durchgeführt haben.

Wohntrends 2040

Studie – Wohntrends 2040

Für die Studie „Wohntrends 2040“ wurden rund 2.200 Mieterhaushalte aus ganz Deutschland befragt. Nur knapp 23 Prozent von ihnen würden lieber im Eigentum wohnen. Unabhängig davon, ob aktuell Umzugspläne bestehen. Am stärksten ausgeprägt ist der Wunsch nach Eigentum bei Familien (33 Prozent) sowie Singles und Paaren unter 30 Jahren (32 Prozent). Dabei ist ein eigenes Haus deutlich beliebter als eine Wohnung. Rund 80 Prozent derer, die gern Wohneigentum hätten, würden sich für ein Einfamilienhaus, eine Doppelhaushälfte oder ein Reihenhaus entscheiden.

Immovation AG informiert über die neue Studie

Auch in anderen Bereichen sind die Menschen mehr und mehr bereit, auf Eigentum zu verzichten. 47 Prozent der Mieterinnen und Mieter in Deutschland hätten Interesse an einer Bibliothek der Dinge in der Nachbarschaft, in der sie Gegenstände wie Werkzeuge oder Küchengeräte ausleihen können. 37 Prozent würden sich über Gemeinschaftsräume für Mieteraktivitäten freuen. Knapp ein Viertel würde gern Co-Working-Flächen oder gemeinsame Werkstätten nutzen. Carsharing kommt für 29 Prozent der Mieterinnen und Mieter infrage.

Wohntrends 2040 – weniger ist mehr

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, bewusst zu konsumieren „Für eine wachsende Gruppe von Menschen geht es nicht darum, immer mehr zu besitzen. Sie folgen dem Trend ,weniger ist mehr‘ und entscheiden sich für einen sehr bewussten Konsum“, sagt Bettina Harms (Analyse & Konzepte immo.consult). „Statt des eigenen Pkws oder Fahrrads nutzen diese Menschen Angebote des ÖPNV oder Sharing-Fahrzeuge. Ergänzend fragen sie Gemeinschaftsräume und -flächen im Quartier nach, um sich mit Gleichgesinnten zu treffen oder gemeinsam Grünflächen zu bewirtschaften. Dazu passt es, dass viele Mieterinnen und Mieter gar kein Wohneigentum anstreben, sondern offenbar bewusst und gern zur Miete wohnen.“

Immovation AG informiert über – Wohntrends 2040

Immovation AG informiert über die neue Studie – Wohntrends 2040: Seit 2008 erforschen die Beratungsunternehmen Analyse & Konzepte immo.consult sowie InWIS im Auftrag des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. die Zukunft des Wohnens. Alle fünf Jahre fassen sie die aktuellen Trends in einer Studie zusammen und geben eine Prognose zur künftigen Entwicklung ab. Die Wohntrends 2040 basieren auf einer für Deutschland repräsentativ angelegten Befragung von rund 2.200 Mieterinnen und Mietern, die im Juli 2022 durchgeführt wurde. Ergänzt wurden die Ergebnisse der Befragung durch Trend-Scouting sowie umfangreiche Quellen- und Literaturrecherchen.

Pressemitteilung Analyse & Konzepte

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Wohnungsmarkt Deutschland – Immovation AG informiert https://www.immobilien-neubau.com/wohnungsmarkt-deutschland-immovation-ag-informiert/ https://www.immobilien-neubau.com/wohnungsmarkt-deutschland-immovation-ag-informiert/#comments Sat, 11 Feb 2023 10:32:13 +0000 https://www.immobilien-neubau.com/?p=409 Das Immobilien-Unternehmen Immovation AG informiert über die aktuelle Lage am Wohnungsmarkt Deutschland – Wie die Poll Immobilien GmbH in einer Mitteilung berichtet, gibt es Engpässe am Wohnungsmarkt in 21 deutschen Städten. Wohnungsmarkt Deutschland – Baugenehmigungen gehen zurück Während in elf von 21 analysierten Städten die Zahl der fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2021 im Vergleich zum […]

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Das Immobilien-Unternehmen Immovation AG informiert über die aktuelle Lage am Wohnungsmarkt Deutschland – Wie die Poll Immobilien GmbH in einer Mitteilung berichtet, gibt es Engpässe am Wohnungsmarkt in 21 deutschen Städten.

Wohnungsmarkt Deutschland - Immovation AG informiert

Wohnungsmarkt Deutschland – Immovation AG informiert

Wohnungsmarkt Deutschland – Baugenehmigungen gehen zurück

Während in elf von 21 analysierten Städten die Zahl der fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr sinkt, gehen die Baugenehmigungen sogar in 15 von 21 Standorten zurück.

Während von 2017 bis 2021 in Frankfurt am Main mit 29,2 Wohnungen auf 1.000 Einwohner die meisten Wohnungen fertiggestellt werden, verzeichnet Duisburg mit 6,1 Wohnungen auf 1.000 Einwohner die wenigsten Fertigstellungen.

Von 2017 bis 2021 wächst der Wohnungsbestand am stärksten in Frankfurt am Main mit 5,9 Prozent, in München mit 5,3 Prozent sowie Münster und Hamburg mit jeweils 5 Prozent. Wohingegen er sich in Duisburg mit 1,2 Prozent, Bochum mit 1,6 Prozent und Essen mit 1,9 Prozent am geringsten entwickelt

Wohnungsmarkt – Bedarf an Wohnraum steigt weiter

Erstmals verzeichnete das Statistische Bundesamt im ersten Halbjahr 2022 mehr als 84 Millionen Menschen, die in Deutschland leben. Die Bevölkerung wächst, wodurch auch der Bedarf an Wohnraum steigt. Jedoch kommt es – vor allem vor dem Hintergrund steigender Hypothekenzinsen und strikteren Finanzierungsvorgaben, stark steigender Baukosten und Lieferkettenprobleme, neuer energetischer Anforderungen an Gebäude sowie Handwerkermangel – zunehmend zu Engpässen auf dem Wohnungsmarkt. Wie es in den 21 größten deutschen Städten bei Baugenehmigungen und -fertigstellungen genau aussieht, haben die von Poll Immobilien Experten für die Jahre 2017 bis 2021 analysiert und ebenso die Neubauprojekte dieses Zeitraums ins Verhältnis zum Wohnungsbestand gesetzt.

Bevölkerungswachstum und Wohnungsbedarf

„Ein Blick auf 2021 zeigt, dass in immerhin elf von 21 analysierten Standorten die Zahl der fertiggestellten Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Darunter befinden sich Großstädte wie München, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln und Leipzig, wo die Bevölkerung in den vergangenen Jahren überproportional stark gewachsen ist. Die Baugenehmigungen gehen 2021 sogar in 15 von 21 A- und B-Städten zurück“, zeigt Daniel Ritter (von Poll Immobilien) auf. Und weiter: „Hier muss die Politik endlich handeln und mit schnelleren Genehmigungsverfahren, Ausweisung von Bauland und Bausubventionen gegensteuern. Nur so kann die Schere zwischen Bevölkerungswachstum und Wohnungsbedarf verringert werden.“

Baugenehmigungen – Anzahl der genehmigten Wohnungen

Die meisten Wohnungen konnten im Zeitraum von 2017 bis 2021 in Frankfurt am Main mit 29,2 auf 1.000 Einwohner fertiggestellt werden. Die Anzahl der genehmigten Wohnungen lag bei 37,1. München, Hamburg und Münster folgen der Mainmetropole mit 27,8 beziehungsweise 25,7 und 25,1 fertiggestellten Wohnungen. Dabei liegt München bei den Baugenehmigungen mit 38,7 Wohnungen auf 1.000 Einwohner auf dem ersten Platz in der Analyse. Während Münster im Erhebungszeitraum 32,4 Genehmigungen verzeichnet, waren es in Hamburg 29,9 genehmigte Wohnungen auf 1.000 Einwohner.

Die wenigsten Fertigstellungen bei Wohnungen gab es dagegen in Duisburg mit 6,1 und Bochum mit 8,2 auf 1.000 Einwohner. Auch bei den Genehmigungen bildet Duisburg das Schlusslicht. Lediglich 7,7 Wohnungen auf 1.000 Einwohner wurden hier zwischen 2017 bis 2021 genehmigt. In Bochum lag die Zahl bei 13,9 genehmigten Wohnungen.

Auch nur zwischen zehn und 15 Wohnungen auf 1.000 Einwohner konnten in Essen, Karlsruhe, Köln, Hannover, Dortmund, Stuttgart und Bremen fertiggestellt werden. Außer Hannover landen diese Standorte mit einer Anzahl zwischen zehn und 16 Baugenehmigungen ebenso im unteren Bereich des Rankings. Hannover verzeichnete dagegen 19 genehmigte Wohnungen auf 1.000 Einwohner zwischen 2017 und 2021. „Hannover ist ein bekannter Messestandort und mit der Hannover Messe Ausrichter einer international bedeutenden Industriemesse. Als Teil der Metropolregion, zusammen mit Braunschweig und Wolfsburg, hat die Stadt eine florierende Wirtschaft und verzeichnet ein positives Bevölkerungswachstum. Um der gestiegenen Nachfrage nach Wohnraum gerecht zu werden, befinden sich zurzeit viele Neubauprojekte in Planung und Umsetzung“, weiß Daniel Ritter.

Wohnungsmarkt Deutschland – Wachstum an Wohnraum

Zwischen 20 und 25 Wohnungen auf 1.000 Einwohner konnten in Düsseldorf, Bonn, Berlin und Dresden fertiggestellt werden. Bei den Baugenehmigungen liegen vor allem Berlin mit 30,3 Wohnungen und Dresden mit 32,4 Wohnungen unter den ersten sechs Städten mit immerhin über 30 Baugenehmigung auf 1.000 Einwohner innerhalb der Jahre 2017 bis 2021. Düsseldorf mit 26,3 und Bonn mit 17,8 genehmigten Wohnungen liegen dagegen im Mittelfeld der analysierten Standorte.

Interessant ist auch ein Blick auf das Verhältnis der Fertigstellungen zum Wohnungsbestand der jeweiligen Stadt bis zum Jahr 2021. Spitzenreiter ist hier erneut Frankfurt am Main, wo der Wohnungsbestand im Zeitraum von 2017 bis 2021 um 5,9 Prozent auf 377.989 Wohnungen gewachsen ist. Auch München mit 5,3 Prozent auf 778.720 Wohnungen sowie Münster und Hamburg mit jeweils 5 Prozent auf 157.031 Wohnungen beziehungsweise auf 953.137 Wohnungen befinden sich unter den Standorten mit dem stärksten Wachstum an Wohnraum.

„Das Besondere an Frankfurt am Main ist unter anderem die starke Entwicklung der Wohnhochhäuser, die in diesem Maß in keiner anderen deutschen Metropole zu finden sind. Die Stadt wächst in die Breite und in die Höhe. Im 172 Meter hohen Grand Tower befinden sich allein 413 Wohnungen, im Hochhaus-Ensemble Four finden 600 Wohnungen Platz – um nur zwei Bespiele der regen Bauaktivitäten und Quartiersentwicklungen in und um Frankfurt in den vergangenen fünf Jahren zu nennen,“ sagt Ritter.

Entwicklung beim Wohnungsbestand

Den Top-Vier-Standorten in diesem Ranking folgen Bonn mit einem Wachstum um 4,4 Prozent auf 162.885 Wohnungen, Berlin und Dresden mit jeweils 4,3 Prozent auf 1.938.034 Wohnungen beziehungsweise 300.985 Wohnungen. Zwischen 3 Prozent und 4 Prozent wächst dagegen der Wohnungsbestand innerhalb der Jahre 2017 bis 2021 in Düsseldorf, Mannheim, Leipzig, Nürnberg und Wiesbaden.

Am geringsten hat sich der Wohnungsbestand innerhalb des Analysezeitraums in Duisburg mit nur 1,2 Prozent auf 249.971 Wohnungen. Bochum mit 1,6 Prozent auf 190.921 Wohnungen und Essen mit 1,9 Prozent auf 305.634 Wohnungen entwickelt. Auch in Hannover, Karlsruhe, Köln, Dortmund, Stuttgart und Bremen wächst der Wohnraum um nur 2 Prozent bis 3 Prozent in den Jahren 2017 bis 2021.

  • Als Grundlage zur Kategorisierung des deutschen Immobilienmarktes nutzt VON POLL IMMOBILIEN die Einstufung in A-, B-, C- und D-Städte von BulwienGesa. Dazu wurden die Städte nach ihrer funktionalen Bedeutung für den internationalen, nationalen sowie regionalen oder lokalen Immobilienmarkt gruppiert. BulwienGesa klassifiziert sieben A-Städte als wichtigste deutsche Zentren mit nationaler und zum Teil internationaler Bedeutung sowie großen, funktionsfähigen Märkten. Zu den 14 B-Standorten zählen Großstädte mit nationaler und regionaler Bedeutung.
  • Die Datengrundlage der genehmigten und fertiggestellten Wohnungen basiert auf empirica regio und VON POLL IMMOBILIEN Research (2022) für den Analysezeitraum von 2017 bis 2021.
  • Die Datengrundlage der Bestandsgebäude ist die Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes nach der Definition von empirica regio.
  • Für eine bessere Vergleichbarkeit der einzelnen Standorte wurde die Anzahl der genehmigten und fertiggestellten Wohnungen je 1.000 Einwohner auf Grundlage der Daten von empirica regio und VON POLL IMMOBILIEN Research (2022) bereinigt.

Pressemitteilung – Poll Immobilien GmbH – veröffentlicht auf dem News-Blog der Immovation AG

 

 

 

 

 

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Immobilienpreise sinken flächendeckend – Immovation AG klärt auf: In 12 von 14 untersuchten Großstädten sinken die Angebotspreise von Bestandswohnungen im Vergleich zum Vorquartal – Durch die gestiegenen Bauzinsen können sich immer weniger Menschen Wohneigentum leisten.

Immobilienpreise sinken flächendeckend - Immovation AG klärt auf

Immobilienpreise sinken flächendeckend – Immovation AG klärt auf

Immobilienpreise – immowelt Preiskompass

Das sind die Ergebnisse der 7. Ausgabe des immowelt Preiskompass für das 3. Quartal 2022:

  • In 12 von 14 untersuchten Großstädten sinken die Angebotspreise von Bestandswohnungen im Vergleich zum Vorquartal – im 2. Quartal waren es noch 7 Städte
  • Bestätigung des Trends: Zweiter Rückgang nacheinander in München und Köln (je -2 Prozent)
  • Folge der geringeren Nachfrage: Erstmals Rückgänge in Hamburg (-2 Prozent), Frankfurt (-3 Prozent) und Stuttgart (-2 Prozent)
  • Preisstagnation in Berlin – größter Rückgang von 4 Prozent in Hannover.

Bauzinsen steigen weiter

Immobilienpreise: Durch die gestiegenen Bauzinsen können sich immer weniger Menschen Wohneigentum leisten. Bereits im 2. Quartal dieses Jahres hat das verringerte Interesse an Eigentumswohnungen in vielen Städten die jahrelangen Preisanstiege beendet. Im 3. Quartal ist die Trendwende am Immobilienmarkt nun vollends vollzogen. Laut immowelt Preiskompass sind in 12 von 14 untersuchten Großstädten die Angebotspreise von Bestandswohnungen im 3. Quartal 2022 im Vergleich zum Vorquartal gesunken – in der Spitze sogar um 4 Prozent. In einer weiteren Stadt sind die Preise stabil geblieben. Lediglich eine Stadt weist noch einen leichten Anstieg auf. Im Quartalsbericht wurden auf immowelt.de angebotene Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) im 3. Quartal 2022 mit dem Vorquartal verglichen.

Trendwende bei Kaufpreisen im Blick

Die Trendwende wird beim Blick auf die vergangenen Monate noch klarer. Vom 1. auf das 2. Quartal 2022 gingen die Kaufpreise in 6 Städten zurück. Vom 4. Quartal 2021 auf das 1. Quartal 2022 hatte sogar noch keine der 14 Städte einen Rückgang verzeichnet.

Immobilienpreise: selbst die teuersten deutschen Städte, in denen Wohnungen – egal welchen Zustands – binnen kurzer Zeit verkauft waren, erleben durch die gestiegenen Zinsen einen spürbaren Knick. In München, Deutschlands teuerster Großstadt, beruhigt sich der Immobilienmarkt zusehends. Verglichen mit dem Vorquartal sind die Angebotspreise für Bestandswohnungen um 2 Prozent gesunken. Das ist der zweite Rückgang in Folge. Anfang des Jahres betrug der Quadratmeterpreis in der Spitze noch 9.636 Euro. Aktuell liegt dieser bei 9.292 Euro.

Eine ähnliche Entwicklung lässt sich auch in Köln beobachten. Die Rheinmetropole verzeichnet mit einem Minus von 2 Prozent ebenfalls den zweiten aufeinanderfolgenden Rückgang. Das Preisniveau ist aber deutlich niedriger als in München. Derzeit werden Wohnungen für 5.282 Euro pro Quadratmeter angeboten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins ist es etwas günstiger. In Düsseldorf kosten Eigentumswohnungen nach einem 3-prozentigen Rückgang 5.128 Euro pro Quadratmeter – auch hier verfestigt sich der Trend aus dem Vorquartal.

Preisrallye kam zum Erliegen

Immobilienpreise – In Hamburg, Frankfurt und Stuttgart haben sich die Vorzeichen bei der Preisentwicklung erst in den vergangenen drei Monaten gedreht. Erstmals nach vielen Jahren verzeichnen alle drei Städte innerhalb eines Quartals Preisrückgänge. In der Hansestadt (6.653 Euro) geben die Preise unter anderem aufgrund der schwindenden Nachfrage um 2 Prozent nach. In Frankfurt (6.470 Euro) sinken die Angebotspreise innerhalb des letzten Quartals sogar um 3 Prozent. Der Rückgang in Stuttgart (5.559 Euro) beträgt ebenfalls 2 Prozent. Nach jahrelangen Anstiegen kam die Preisrallye in allen drei Städten schon im 2. Quartal zum Erliegen. Nun lassen sich die ersten Preiskorrekturen beobachten.

In Berlin kommt es indes noch zu keiner kompletten Trendumkehr. Die Kaufpreise stagnieren in der Hauptstadt bei derzeit 5.171 Euro. Das könnte daran liegen, dass das Interesse an Immobilien besonders bei Kapitalanlegern nach wie vor vorhanden ist. Denn das Preisniveau ist verglichen mit anderen deutschen sowie europäischen Metropolen nach wie vor niedrig. Nichtsdestotrotz schwächt sich die Preiskurve spürbar ab, da die hohen Bauzinsen besonders Eigennutzer finanziell treffen.

Kaufpreise um 7 Prozent gesunken

Den stärksten Rückgang aller Städte verbucht Hannover. Innerhalb eines Quartals fielen die Preise um 4 Prozent auf 3.773 Euro pro Quadratmeter. Berücksichtigt man noch den Rückgang von 3 Prozent im 2. Quartal, sind die Kaufpreise innerhalb eines halben Jahres um 7 Prozent gesunken. Der starke Rückgang hängt damit zusammen, dass die Preise im vergangenen Jahr noch stark gestiegen sind und es dadurch nun im Gegenzug zu deutlicheren Preiskorrekturen kommt.

Auch in den günstigen Ruhrgebiet-Städten zeigt die Preiskurve nun nach unten. In Dortmund werden Eigentumswohnungen aktuell 2 Prozent günstiger angeboten als noch im 2. Quartal. In Essen zahlen Käufer sogar 3 Prozent weniger. Während Dortmund (2.853 Euro) nie die 3.000-Euro-Marke überschritten hat, sind die Preise in Essen (2.914 Euro) nun wieder darunter gerutscht. Noch günstiger ist Wohnraum nur in Leipzig mit Quadratmeterpreisen von 2.654 Euro. Die Tendenz zeigt aber auch hier nach unten. Das zweite Quartal in Folge sinken die Preise, zuletzt um 3 Prozent. Der Abstand zu Dresden (2.968 Euro) ist etwas größer geworden, da in der Landeshauptstadt Sachsens ein Plus von 2 Prozent zu Buche steht.
Mehr als 100.000 Euro weniger Budget für Familien

Sonderthema in dieser Ausgabe des immowelt Preiskompass sind die Folgen der gestiegenen Bauzinsen seit Anfang des Jahres. Es wurde analysiert, wie sich die Darlehenssummen verändert haben, die sich Käufer leisten können, wenn sie die empfohlene Wohnkostenquote von 30 Prozent nicht überschreiten wollen. Das Ergebnis: Das Budget hat sich in allen 14 Städten deutlich reduziert.

Immobilienpreise – Am stärksten sind die Einbußen in Stuttgart. Eine Familie muss ihr Budget um 109.000 Euro herunterschrauben, um die 30-Prozent-Marke nicht zu überschreiten. Statt einem Kredit in Höhe von 431.000 Euro sind durch die gestiegenen Zinsen bei einer gesunden Belastung inzwischen nur noch 322.000 Euro machbar. Umgerechnet erhalten Käufer dadurch 20 Quadratmeter weniger Wohnfläche. Auch in München müssen Suchende ihre Ansprüche herunterschrauben. In der teuersten Großstadt sollte die Finanzierungssumme 108.000 Euro niedriger ausfallen als noch im 1. Quartal. Wie sich das Budget in allen weiteren Städten verändert hat, lesen Sie im immowelt Preiskompass.

Die 7. Ausgabe des immowelt Preiskompass steht hier zum Download zur Verfügung.

immowelt Preiskompass: Die IMMOVATION AG veröffentlicht die Daten regelmäßig in ihrem News Blog

Quelle: Pressemitteilung immowelt vom 12. Oktober 2022

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Immobiliensektor zu heiß? https://www.immobilien-neubau.com/immobiliensektor-zu-heiss/ https://www.immobilien-neubau.com/immobiliensektor-zu-heiss/#respond Sat, 17 Sep 2022 19:01:46 +0000 https://www.immobilien-neubau.com/?p=354 Der Anstieg der Zinssätze und die Verknappung von Baumaterialien haben in den letzten Monaten zu erheblichen Beeinträchtigungen am Immobiliensektor geführt. Aber es gibt auch gegensätzliche Effekte. Welche Faktoren für und gegen einen Crash auf dem Immobilienmarkt sprechen.     Zwei Fronten im Immobiliensektor: Crash oder doch nicht In Deutschland sind die Einkaufspreise seit der Finanzkrise […]

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Der Anstieg der Zinssätze und die Verknappung von Baumaterialien haben in den letzten Monaten zu erheblichen Beeinträchtigungen am Immobiliensektor geführt. Aber es gibt auch gegensätzliche Effekte. Welche Faktoren für und gegen einen Crash auf dem Immobilienmarkt sprechen.

 

Immobiliensektor zu heiß?

Immobiliensektor zu heiß?

 

Zwei Fronten im Immobiliensektor: Crash oder doch nicht

In Deutschland sind die Einkaufspreise seit der Finanzkrise im Jahr 2008 in die Höhe gegangen. Der Preisanstieg ist dabei rasant. Doch der Erwerb eines Hauses oder einer Wohnung war für viele Eigennutzer bisher relativ bezahlbar. „Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ermöglichte nämlich historisch niedrige Zinsen für Baufinanzierungen, was angehenden Hausbesitzern entgegen kam“, erklärt einer der Geschäftsführer der Alpha Real Estate Holding GmbH Peter Buhrmann.

Nun aber folgte die Zinswende: Seit Jahresbeginn 2022 sind die Baufinanzierungszinssätze um durchschnittlich 2,5 Prozentpunkte angehoben worden. Im Durchschnitt liegen sie derzeit bei effektiv 3,2 bis 3,5 Prozent – in Abhängigkeit von der Höhe des Darlehensrahmens und dem zugeführten Eigenkapital.

Interessenten wie auch Eigentümer sind inzwischen beunruhigt: Immer wieder warnen Experten vor der Destabilisierung des Immobilienmarktes, gelegentlich wird sogar von einem Crash des Marktes geredet. Die Gegner hingegen halten derartige Crash-Mitteilungen für reine Panikmache. Doch wer liegt richtig?

Die Situation ist nach wie vor verworren, die statistischen Daten liegen noch nicht vor und niemand kann prognostizieren, wie sich die derzeitige schwankende Situation weiterentwickeln wird. Sicher ist jedoch, dass die Lage auf dem Immobilienmarkt angespannt ist. Beide Seiten haben gute Gründe, die zu einem völlig anderen Resultat führen könnten.

 

Immobilien-Crash bisher nicht unmöglich

„Der gegenwärtige Anstieg der Bauzinsen ist für viele Interessenten schmerzlich“, berichtet einer der Geschäftsführer der Alpha Real Estate Holding GmbH Alexander Cramm. Der Traum von der eigenen Immobilie zerbricht, weil die höheren Bauzinsen die Finanzierung weiter verteuern. Allein ein kleiner Anstieg der Zinsen kann die Monatsbelastung um mehrere hundert Euro steigern.

Zusätzlich sind viele weitere Ausgaben durch die hohe Inflation ohnehin schon gestiegen. „Außerdem werden Personen, die wenig Eigenkapital für einen Immobilienkauf aufbringen, leichter abgewiesen, da die Banken höhere Sicherheiten fordern“, so der Vorstand der Alpha Real Estate Holding GmbH Sebastian Engel.

Dadurch könnte in der Konsequenz die Nachfrage zurückgehen, da die Zahl der privaten Interessenten, die sich eine Immobilie noch erlauben können, abnimmt. Dadurch würde die Kursdynamik auf dem Markt im Falle eines deutlichen Einbruchs gebremst werden. Investoren, die sich bislang auf steigende Preise verlassen haben, könnten ihre Immobilien aus Angst verkaufen. Dadurch könnte eine Art Dominoeffekt entstehen.

Mögliche Angebotsabnahme des Immobiliensektors und konstant wachsende Preise

Die Erwartung sinkender Immobilienpreise ist nach Einschätzung einiger Experten allerdings irreführend.
Die Fachleute der Deutschen Bank weisen in einer aktuellen Untersuchung darauf hin, dass es – im Vergleich zu den gestiegenen Zinsen – auch viele andere Faktoren gibt, die die Preise nach wie vor in die Höhe schnellen lassen.

Unter anderem ist die Nachfrage nach Wohnungen weiterhin enorm und kann bei weitem nicht gedeckt werden. Obwohl die demografische Entwicklung nicht auf eine steigende Bevölkerungszahl schließen lässt, werden aufgrund der Lebensweise vor allem die kleineren Haushalte von ein bis zwei Personen weiterhin ansteigen.

(FA)

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Europace Hauspreis Index – Postbank den Wohnatlas 2022 https://www.immobilien-neubau.com/europace-hauspreis-index-postbank-den-wohnatlas-2022/ https://www.immobilien-neubau.com/europace-hauspreis-index-postbank-den-wohnatlas-2022/#comments Sat, 09 Jul 2022 09:38:21 +0000 https://www.immobilien-neubau.com/?p=320 Europace Hauspreis Index – das Unternehmen Immovation AG berichtet im News-Blog über den aktuellen Postbank den Wohnatlas 2022 – sowie die Preisentwicklung von Immobilien und den dramatischen Preisverfall am Immobilienmarkt. Europace Hauspreis Index – Immobilienpreise in Deutschland Europace Hauspreis Index: Die Immobilienpreise in Deutschland sind in den letzten Jahren stark angestiegen – zumindest in einigen […]

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Europace Hauspreis Index – das Unternehmen Immovation AG berichtet im News-Blog über den aktuellen Postbank den Wohnatlas 2022 – sowie die Preisentwicklung von Immobilien und den dramatischen Preisverfall am Immobilienmarkt.

Europace Hauspreis Index - Postbank den Wohnatlas 2022

Europace Hauspreis Index – Postbank den Wohnatlas 2022

Europace Hauspreis Index – Immobilienpreise in Deutschland

Europace Hauspreis Index: Die Immobilienpreise in Deutschland sind in den letzten Jahren stark angestiegen – zumindest in einigen Regionen. Andernorts sinken die Preise stattdessen. Der aktuelle Postbank-Wohnatlas zeigt, in welchen Regionen Immobilienbesitzer mit einem Wertanstieg rechnen können und in welchen Landkreisen eine Preisabnahme und damit ein Wertverlust zu verzeichnen ist.

Wo steigen die Immobilienpreise in Deutschland und wo sinken sie? Wer sich für eine eigene Immobilie interessiert, sollte auch bedenken, dass sich die Werte in vielen Landkreisen deutlich unterscheiden. In welchen Regionen man tiefer in die Tasche greifen muss und wo ein Wertverlust sehr wahrscheinlich ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Interhyp-Studie – Traum vom Eigenheim

Viele Menschen träumen von einem Eigenheim. Laut einer Interhyp-Studie aus dem Jahr 2021 haben 72 Prozent der befragten Mieter angegeben, dass sie sich eine eigene Immobilie wünschen. Verglichen mit 2019 ist das ein Anstieg um sechs Prozent. Am gefragtesten sind dabei Einfamilienhäuser, vorzugsweise im Grünen oder am Stadtrand. Einer Studie der Sparda-Banken nach – ebenfalls aus demselben Jahr – gaben die Befragten mehrere Motive an, weshalb sie eine eigene Immobilie erwerben wollen. Die wichtigsten Gründe waren folgende:

  • Freie Gestaltungsmöglichkeiten der eigenen Immobilie (72 Prozent der Befragten)
  • Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu leben (72 Prozent)
  • Wichtiger Beitrag zur Altersvorsorge (71 Prozent)
  • Sicherheit vor Kündigung (70 Prozent)

Allerdings sollte man zunächst schauen, wie sich die Immobilienpreise in den einzelnen Regionen Deutschlands entwickeln werden. Der Postbank-Wohnatlas 2022 zeigt, wo die Immobilienwerte bis 2035 steigen werden und in welchen Gebieten eine Abnahme zu erwarten ist. Dabei ist ein durchaus klares Schema zu sehen. Teurer wird es in Ballungsräumen und Metropolregionen. Günstiger hingegen wird es in vielen ostdeutschen Gebieten.

Anstieg der Immobilienpreise – vorrangig im Süden

Europace Hauspreis Index: Gemeinsam mit dem Ham­burger Welt­wirtschafts­institut (HWWI) hat die Postbank den Wohnatlas 2022 erstellt und dabei aufgezeigt, welche Regionen von einem Anstieg der Immobilienpreise betroffen sind. Dabei haben sie die Immo­bilien­preis­ent­wick­lung in den 401 deutschen Land­kreisen und kreis­freien Städten untersucht und eine Kauf­preis­prog­nose für den Zeit­raum 2021 bis 2035 erstellt.

Besonders im Süden Deutschlands, genauer Baden-Württemberg und Bayern, ist mit einer jährlichen Preissteigerung der Immobilie bis zu zwei Prozent zu rechnen. In den Top-10 aller Landkreise und kreisfreien Städte mit einer steigenden Preisentwicklung sind alleine schon sechs Regionen vertreten: München, Landkreis Miesbach, Heilbronn, Landshut, Landkreis Ebersberg und Landkreis Erding.

Aber auch in Stuttgart und im Umland werden die Immobilienwerte bis 2035 stark steigen. Weiter südlicher im Landkreis Konstanz, Bodenseekreis und Lörrach sind solche Prognosen ebenfalls wahrscheinlich. Weit über den Münchener Umland hinweg sind ebenso jährliche Preissteigerungen über zwei Prozent prognostiziert worden.

Metropolregionen – Steigerungen in Großstädten

Europace Hauspreis Index: Der Wohnatlas zeigt zudem, dass in den sogenannten „Big Seven“, zu denen München und Stuttgart auch gehören, die Immobilienpreise ansteigen werden. Betroffen sind außerdem Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und Düsseldorf. Die Preissteigerungen könnten sich auf 0,65 Prozent bis 2,19 Prozent jährlich belaufen.

Steigerungen sind zudem in Großstädten wie Leipzig, Dresden, Darm­stadt, Augs­burg, Ingol­stadt, Münster, Mainz, Regens­burg, Frei­burg und Ulm sehr wahrscheinlich. In Potsdam sollen die Immobilienpreise bis zu 2,2 Prozent steigen, was der höchste Wert aller Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschlands ist.

Überraschend ist zudem, dass im Nordwesten Hausbesitzer mit einer Wertsteigerung ihrer Immobilie rechnen können. Genauer gesagt handelt es sich um die Weser-Ems-Region. Hierzu gehören unter anderem die Landkreise Aurich, Ammerland, Emsland, Leer etc. Auch in den kreisfreien Städten Cloppenburg und Delmenhorst zeigt der Trend nach oben.

Dramatische Wertminderung von Immobilien im Osten

Europace Hauspreis Index: Des einen Freud, des anderen Leid – ungefähr so könnte man die prognostizierte Preisentwicklung in vielen Regionen Ostdeutschlands beschreiben. In nahezu allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern, werden die Immobilienpreise bis zu zwei Prozent jährlich sinken. Preissteigerungen sind nur in Großstädten wie Jena, Erfurt, und wie bereits erwähnt, Dresden und Leipzig zu erwarten. Für Immobilienbesitzer ist das natürlich keine erfreuliche Prognose, für Kaufinteressierte hingegen schon.

In Brandenburg hingegen sieht es besser aus. Aufgrund der Berliner Nähe können sich Immobilienbesitzer im sogenannten Speckgürtel auf eine Wertsteigerung freuen. Lediglich im Südosten (u.a. Landkreis Oder-Spree, Landkreis Spree-Neiße, Frankfurt/Oder und Cottbus zeigt der Trend nach unten). Doch auch in Teilen Westdeutschlands sind Preisrückgänge stark möglich. Betroffen sind vor allem Landkreise im Saarland. Aber auch in Mittelhessen und im Rhein-Ruhr-Gebiet sollen die Immobilienpreise bis 2035 fallen.

Kurz gefasst: In strukturschwachen Regionen sind fallende Immobilienpreise prognostiziert worden. In „boomenden“ Regionen und Großstädten kann der Wert einer einzelnen Immobilie jährlich bis zu zwei Prozent steigen.

 

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Bauindustrie – die aktuellen Probleme am Markt https://www.immobilien-neubau.com/bauindustrie-die-aktuellen-probleme-am-markt/ https://www.immobilien-neubau.com/bauindustrie-die-aktuellen-probleme-am-markt/#comments Thu, 19 May 2022 20:11:47 +0000 https://www.immobilien-neubau.com/?p=312 Die IMMOVATION-Unternehmensgruppe berichtet über die Meldung des Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und die aktuellen Probleme am Markt. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie korrigiert zum „Tag der Bauindustrie“ die diesjährige Konjunktur-Prognose. Bauindustrie – hohe Unsicherheit über die weitere Entwicklung Die Bauindustrie kämpft mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges: Vor diesem Hintergrund und angesichts der hohen Unsicherheit über […]

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Die IMMOVATION-Unternehmensgruppe berichtet über die Meldung des Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und die aktuellen Probleme am Markt. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie korrigiert zum „Tag der Bauindustrie“ die diesjährige Konjunktur-Prognose.

Bauindustrie - die aktuellen Probleme am Markt

Bauindustrie – die aktuellen Probleme am Markt

Bauindustrie – hohe Unsicherheit über die weitere Entwicklung

Die Bauindustrie kämpft mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges: Vor diesem Hintergrund und angesichts der hohen Unsicherheit über die weitere Entwicklung der geopolitischen Rahmenbedingungen korrigiert der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zum „Tag der Bauindustrie“ (19. Mai 2022) die Konjunktur-Prognose für das laufende Jahr nach unten.

Die Branche erwartet für das laufende Jahr für die realen baugewerblichen Umsätze im Bauhauptgewerbe eine Entwicklung zwischen Null und minus zwei Prozent (Prognose Ende 2021: +1,5 Prozent). Darin ist schon das – vor allem witterungsbedingte – hohe reale Umsatzplus von 9 Prozent im Januar und Februar „eingepreist“. Die Prognose steht zudem unter dem Vorbehalt, dass sich im weiteren Jahresverlauf keine weiteren Verschär­fungen bei Energiepreisen und dem Bezug von Baumaterial ergeben. Sie ist von daher vor allem ein Abbild der aktuellen Situation.

Wir haben ein Problem

Peter Hübner (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie): „Vor fünf Monaten ist der Bau noch mit einem historisch hohen Auftragsbestand in das neue Jahr gestartet. Mit dem Angriffskrieg Putins wurde er zu einem konjunkturellen Fragezeichen. Preissteigerungen und Baumateriallieferanten, die oftmals nur noch Tagespreise abgeben – davon sind über 80 Prozent unserer Mitglieder betroffen. Fakt ist: Wir haben ein Problem. Fehlendes Bitumen für den Straßenbau, fehlende Investitionen durch Preissteigerungen und in letzter Konsequenz eine Konjunktur im Minus, Sie können sicher sein: Das Problem der Bauindustrie betrifft uns alle.“

Umfrage – die Ergebnisse

Der Hauptverband hat in den letzten Tagen seine dritte Umfrage unter seinen Mitgliedern erhoben. Die Ergebnisse:

  • Neun von zehn Firmen beklagen direkte oder indirekte Auswirkungen des Krieges auf ihr Unternehmen.
  • Die Probleme liegen hauptsächlich bei der mangelnden Verfügbarkeit beziehungsweise den starken Preissteigerungen bei diversen Baumaterialien sowie beim Bruch von Logistikketten.
  • 80 Prozent der Unternehmen bezeichnen diese Probleme als stark beziehungsweise sehr stark.
  • 74 Prozent der Firmen beklagen Verzögerungen bei laufenden Bauprojekten.
  • 35 Prozent sind von Auftragskündigungen betroffen, nochmal 6 Prozent mehr als vor 4 Wochen, und 10 Prozent mehr als Anfang März.
  • Mittlerweile 45 Prozent der Antwortenden gaben an, sich mit dem Auftraggeber auf eine Preisgleitung zu einigen (Vorumfrage: 33 Prozent).

Hübner: „Der Krieg legt die engen Lieferketten und Abhängigkeiten brutal und schonungslos offen. Wir müssen uns künftig Gedanken darüber machen, welche Rohstoffstrategie wir sowohl in Deutschland als auch in Europa verfolgen wollen. Wichtig ist, dass der Produktionsstandort Deutschland gesichert wird: durch attraktive Energiepreise, Transformationsinvestitionen auch am Bau oder der Vereinfachung des Abbaus von heimischen Rohstoffen. Zum Thema Rohstoffstrategie gehört auch das Thema Recycling. Bei ungefährlichen mineralischen Bauabfällen erreichen wir bereits eine Verwertungsquote von fast 90 Prozent. Wir müssen hier allerdings die Qualität des Recyclings noch erhöhen.“

Innovationsantrieb dringend notwendig

Weil die Branche nach vorn kommen müsse, so Hübner, brauche sie einen dringenden Innovationsantrieb, einen Schub in die Zukunft. „Denn wir sind die Schlüsselbranche für die großen gesellschaftlichen Themen in diesem Land. Und trotzdem haben wir beispielsweise ein Fachkräfteproblem. Wie werden wir also da draußen gesehen? Wie können wir besser werden?“

Um eine Antwort auf diese Fragen zu erhalten, hat der Verband eine Studie in Auftrag gegeben (Institut für Demoskopie Allensbach). Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 64 Prozent der Befragten gaben an, dass die Bauwirtschaft (BW) für Deutschland besonders wichtig sei, 2015 haben dies 54 Prozent gesagt.
  • 49 Prozent gaben an, dass sie der Meinung sind, die BW hätte gute Zukunftsaussichten. 2015 gaben dies nur 26 Prozent an.
  • 60 Prozent gaben an, dass die BW auch in Zukunft sichere Arbeitsplätze bietet.
  • 67 Prozent der Bürger halten die BW für einen attraktiven Arbeitgeber, nur 14 Prozent als unattraktiv. Hier ist die junge Generation aber skeptischer.
  • 40 Prozent sind der Meinung, dass die BW für junge Leute, die eine Lehre abgeschlossen haben, interessante und vielseitige berufliche Möglichkeiten bieten, 2007 gaben dies aber noch 56 Prozent an. Bei den unter 30-Jährigen geben dies 2022 nur 34 Prozent an.
  • Nur 26 Prozent sind der Meinung, dass die BW für junge Leute, die ein Studium abgeschlossen haben, interessante und vielseitige berufliche Möglichkeiten bieten (2007: 20 Prozent). Bei den unter 30-Jährigen geben dies nur 17 Prozent an.

Quelle: Immovation Blog / Pressemeldung Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

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Weltweiter Immobilienboom – AS Unternehmensgruppe informiert https://www.immobilien-neubau.com/weltweiter-immobilienboom-as-unternehmensgruppe-informiert/ https://www.immobilien-neubau.com/weltweiter-immobilienboom-as-unternehmensgruppe-informiert/#comments Wed, 15 Dec 2021 22:41:25 +0000 https://www.immobilien-neubau.com/?p=295 AS Unternehmensgruppe berichtet: Weltweiter Immobilienboom: Käufer streiten sich um die besten Möglichkeiten – Ein Artikel der Wirtschaftswoche beschäftigt sich mit dem Thema Kaufrausch am weltweiten Immobilienmarkt. Günstige Kredite und eine Art Torschlusspanik bei Käufern lassen die Preise für Immobilien beinahe überall stark ansteigen, während die Nachfrage nach guten Gelegenheiten immer weiter zunimmt. Die Kollapsgefahr steigt […]

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AS Unternehmensgruppe berichtet: Weltweiter Immobilienboom: Käufer streiten sich um die besten Möglichkeiten – Ein Artikel der Wirtschaftswoche beschäftigt sich mit dem Thema Kaufrausch am weltweiten Immobilienmarkt. Günstige Kredite und eine Art Torschlusspanik bei Käufern lassen die Preise für Immobilien beinahe überall stark ansteigen, während die Nachfrage nach guten Gelegenheiten immer weiter zunimmt. Die Kollapsgefahr steigt global an. Doch wie ernst ist die Lage wirklich?

Weltweiter Immobilienboom - AS Unternehmensgruppe informiert

Weltweiter Immobilienboom – AS Unternehmensgruppe informiert

Weltweiter Immobilienboom – Konkurrenzkampf treibt Preise an

Weltweiter Immobilienboom – Fast überall auf dem Globus ziehen die Preise für Immobilien an – in den USA beispielsweise verdoppelte sich der durchschnittliche Veräußerungspreis für ein Haus in den vergangenen Jahren auf ca. 350.000 Dollar. Einer der Kandidaten ganz oben ist das chinesische Shenzhen: Hier müssen Erwerber mittlerweile das 43,5-fache des Jahresdurchschnittsverdienstes hinlegen, um an eine eigene Wohnimmobilie zu gelangen. In Großbritannien haben sich die Immobilienpreise – ähnlich wie in Deutschland – im vergangenen Jahr um ca. 7 % verteuert. Am Markt herrscht sozusagen ein Kaufrausch – jeder möchte partizipieren und eine passende Immobilie erwerben. Historisch billige Kreditzinsen aufgrund der Niedrigzinspolitik der Notenbanken befeuern diesen Trend noch. Hierzulande liegt der durchschnittliche Zinssatz für Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung bei derzeit etwa 0,85 % – vor 10 Jahren lag er noch bei etwa 4 %. Die mageren Renditeaussichten für Geldanlagen lassen Investoren nach Alternativen suchen: Hierzu gehört auch die Anlage in Immobilien. Auch die Coronapandemie trägt dazu bei, dass Immobilienkäufer sich zunehmend nach Häusern im Grünen mit ausreichend Platz (z. B. für das Homeoffice) umschauen. Bevorzugte Standorte liegen dabei Insbesondere im Umland der Metropolen. Hinzu kommt, dass Haussuchende sich immer mehr darum sorgen, eventuell keine passende Immobilie mehr zu finden. So werden mittlerweile auch renovierungsbedürftige Häuser über dem eigentlichen Marktwert gekauft.

Wie groß ist die Gefahr, dass die weiter steigenden Preise zu einem Platzen der Blase führen?

Weltweiter Immobilienboom – Die globale Lage am Immobilienmarkt kann derzeit durchaus als angespannt bezeichnet werden. Die Geldschwemme auf den internationalen Finanzmärkten treibt die Preise weiter an. Viele Fachleute und auch bekannte Politiker warnen vor einer neuen Immobilienkrise. Damit wird auf den Zusammenbruch des amerikanischen Immobilienmarktes während der Finanzkrise 2007 angespielt. Manche Spekulanten warten schon darauf, dass nach dem Platzen einer Immobilienblase die Hauspreise drastisch sinken könnten. Natürlich kann niemand voraussagen, ob und wann dieses Szenario eintreffen könnte – doch ist die Gefahr real und die Angst bei manchen Teilnehmern groß. Zu bedenken ist jedoch, dass starke nationale Unterschiede und Umgebungsbedingungen herrschen. Eine pauschalierte Aussage für einen weltweiten Zusammenbruch des Immobilienmarktes ist daher unmöglich. Obwohl einige Risikoindikatoren sicherlich gestiegen sind, herrschen ein weiterhin niedriges Zinsniveau sowie generell striktere Rahmenbedingungen für die Kreditvergabe am Markt. Sollten die Kreditkosten in Zukunft ansteigen, wird sich zeigen müssen, inwieweit eine Finanzstabilität erhalten werden kann. Momentan eine verlässliche Aussage darüber zu treffen, wie sicher eine Blase am weltweiten Immobilienmarkt platzen wird, ist schlicht nicht möglich. Beachtet man als Käufer einige wichtige Kriterien wie Wertigkeit, Standortbedingungen und eine substanziell gesicherte Finanzierung, sollten die Rahmenbedingungen für den Werterhalt gegeben sein. Gute Information und ein möglichst breites Basiswissen schützen vor allzu herben Rückschlägen bei jedweder Investition.

 

Schauen Sie auch gern auf dem SQUAREVEST von AS Unternehmensgruppe Holding GmbH vorbei.

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